Anna Hosp gegen das Burgenland
Ausgerechnet wenige Wochen vor der Landtagswahl im Burgenland sorgt die Tiroler Landesrätin Hosp (ÖVP) im östlichsten Bundesland für Aufregung. Sie eifert darin ihrem Landeshauptmann nach, der es geschafft hat, sich unfreiwillig in den steirischen Wahlkampf einzumengen.
Wie der staatliche Rundfunk gestern berichtete, hat Frau Hosp im Rahmen eines Interviews bei einem Tiroler Privatradio folgendes von sich gegeben:
"Wenn Sie burgenländische Häuser angeschaut haben, wissen Sie, was bei denen Haus heißt. Das ist bei uns eine bessere Garconniere. Wenn man sieht, wie die Menschen dort gekleidet sind und was sie für Fahrzeuge haben, dann glaube ich, wissen wir, daß wir in Tirol doch im Schnitt sehr gut zu leben haben."
Hosp reagiert solcherart auf eine OGM-Studie, bei der Tirol, was die Relation von Durchschnittseinkommen und Preisniveau betrifft, unter den österreichischen Bundesländern den letzten Platz belegt. Frau Hosp ist in der Tiroler Landesregierung u.a. für Naturschutz, Personal und die Landeskraftwagen zuständig. Die Wirtschaftspolitik obliegt in Tirol Landeshauptmannstellvertreter Eberle (ÖVP).
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