Für das Leben und nicht gegen den Tod
Benita Ferrero-Waldner, damals Präsidentschaftskadidatin der ÖVP und heute Außenkommissarin der EU, gab in einem in der Zeitschrift WOMAN 18/05 erschienenen Interview folgendes zu Protokoll:
Woman: Sind die derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen zur Abtreibung ideal?
Ferrero: Ich bin für den Schutz des Lebens. Aber ich würde die geltenden Abtreibungsgesetze nicht ändern.
Anm. #1: Die geltenden Gesetze ermöglichen die Abtreibung aller Kinder bis Ende des dritten Schwangerschaftsmonats, darüber hinaus darf bis zur Geburt unter Inanspruchnahme verschiedenster "Indikationen" (sozial, psychisch, eugenisch, ...) abgetrieben werden.
Anm.: #2: Der österreichische Bundespräsident kann keine Abtreibungsgesetze oder sonstige Gesetze ändern. Die Gesetze beschließt das Parlament, der Präsident überprüft nur das verfassungsmäßige Zustandekommen.
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