Ein Archiv zur ÖVP

Donnerstag, August 31, 2006

mega-affen-tittengeile Abtreibung

Frauen- und Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP) hat, wie .u.a. das Feminismusportal der Tageszeitung "Der Standard" berichtet, die im Nationalratswahlkampf erhobene Forderung des Volksanwaltes und Kandidaten Ewald Stadler (FPÖ) nach Ende der Straffreistellung der Abtreibung zurückgewiesen.

In Übereinstimmung mit sämtlichen anderen Parlamentsparteien vertritt die christdemokratische Politikerin die Auffassung, an der Fristenlösung sowie der Straffreistellung dürfe nicht gerüttelt werden. Beides seien wichtige Errungenschaften für Österreichs Frauen, die von Rauch-Kallat auf jeden Fall verteidigt würden, ließ sie über ihr Ministerium der Austria Presse Agentur (APA) ausrichten.

Zieht man einen Durchschnitt aus den Zahlenangaben der Abtreibungsbefürworter und –gegner, dann kann man davon ausgehen, daß annähernd jedes zweite Kind abgetrieben wird. Eine offizielle Statistik wird von Gesundheits- und Frauenministerium nicht geführt.

Frau Rauch-Kallat begann ihre Laufbahn als Hauptschullehrerin in Wien. Sie bekleidete bisher u.a. die Funktionen einer Generalsekretärin der ÖVP sowie in der Großen Koalition einer Ministerin für Umwelt, Jugend und Familie. Die Medien hat sie in der Vergangenheit wissen lassen, sie würde regelmäßig beten. Frau Rauch-Kallat ist in zweiter Ehe mit dem adeligen Rüstungslobbyisten und Jagdunternehmer Alfons Mensdorff-Pouilly verheiratet. Die erste Ehe, aus der zwei Töchter stammen, wurde von der katholischen Kirche ohne Veröffentlichung der Gründe annulliert. Der Allgemeinheit ist sie weniger durch ihre Religiosität bekannt als dadurch, daß sie der Jugend einen "... mega-affen-titten-geilen ..." (O-Ton der Ministerin) Gesundheitspaß verpassen wollte.